KLIMA:
Allgemein:
EU: Ein neuer Klima-Kommissar im Amt...
- Was  verdient man im Monat? -
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EU-Wahl  Juni  2024...

Quelle:
gmx.at
13.03.2024, 20:38
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Aktualisiert am 13.03.2024, 13:26 Uhr
Vogelschutz: Brüssel eröffnet Verfahren gegen Deutschland
Ein Graureiher macht auf einer kleinen Steininsel unweit am Ufer in Meißen rast. Wegen nicht ausreichender Bemühungen beim Vogelschutz hat die EU-Kommission ein Verfahren gegen Deutschland eingeleitet. © dpa / Daniel Schäfer/dpa
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gmx.at
13.3. 24

Wegen nicht ausreichender Bemühungen beim Vogelschutz hat die EU-Kommission ein Verfahren gegen Deutschland eingeleitet.
Die Bundesrepublik habe die Maßnahmen zur Erhaltung wild lebender Vogelarten gemäß der EU-Vogelschutzrichtlinie nicht hinreichend umgesetzt, teilte die Brüsseler Behörde am Mittwoch mit. Dies habe zu einem deutlichen Rückgang der Populationen geschützter Vogelarten geführt. Die Richtlinie sei entscheidend, um die biologische Vielfalt zu erhalten und diene dem Schutz der 500 wild lebenden Vogelarten in der EU.

Deutschland habe demnach für fünf Vogelarten keine Ausweisung der geeignetsten Gebiete als besondere Schutzgebiete vorgenommen und damit kein ausreichend zusammenhängendes Netz solcher Gebiete geschaffen, heißt es in der Begründung. Für 220 von 742 Schutzgebieten seien darüber hinaus noch keine Maßnahmen festgelegt worden, die der Schadensbeseitigung oder -vorbeugung dienen. Konkret habe die Bundesrepublik zudem das Schutzgebiet Unterer Niederrhein in Nordrhein-Westfalen nicht genug geschützt. Die Zahl der geschützten Vogelarten sei hier erheblich zurückgegangen.

Die Kommission sendet nun einen Brief mit den Vorwürfen nach Berlin. Deutschland hat zwei Monate Zeit, darauf zu reagieren. Andernfalls kann die Kommission eine sogenannte begründete Stellungnahme abgeben und damit den nächsten Verfahrensschritt einleiten. Am Ende eines sogenannten Vertragsverletzungsverfahrens kann eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof und eine Geldbuße stehen. © dpa
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--------------Sturm-Fluten in den USA

Schutzwall um 565.000 Dollar nach 3 Tagen weggespült
Bewohner der US-Gemeinde Salisbury haben mehr als eine halbe Million Dollar für einen Schutzwall in den Sand gesetzt. Dieser hielt keine drei Tage.

Newsdesk Heute
Von Newsdesk Heute

Die Küste von Massachusetts wird seit Monaten von heftigen Winterstürmen getroffen. Besonders schlimm erwischt hat es die Bewohner der Strandhäuser von Salisbury. Kurz vor Weihnachten hatte eine Sturmflut die bis dahin schützenden Sanddünen völlig demoliert, das nächste Unwetter folgte bereits im Jänner und drückte das Meer direkt in die Häuser.

In einem verzweifelten Versuch, dagegen anzukommen, schlossen sich die Anrainer in der Gruppe "Salisbury Beach Citizens for Change" (SBCFC) zusammen und stellten auf eigene Kosten ein kleines Vermögen auf, um eine neue Schutzdüne errichten zu lassen. Um 565.000 Dollar wurden 14.000 Tonnen Sand aufgeschüttet, am 7. März 2024 meldete man stolz die Fertigstellung, dachte bereits über Bepflanzungsaktionen Ende des Monats nach.

So weit kam es nicht, denn der teuer aufgeschüttete Schutzwall hielt den Gezeiten keine drei Tage stand. Am 10. März tobte bereits der nächste Sturm und die Gewalt des Meeres spülte den ganzen Sand wieder fort.


"Zweck erfüllt"
"Wir wurden von drei Stürmen – zwei im Jänner, einer jetzt – zum höchstmöglichen Gezeitenpegel getroffen", schildert Projektleiter Rick Rigoli bedrückt dem Sender WCVB. Mitstreiter Peter Lodi übt sich in Zuversicht: "Die Düne hat ihren Zweck erfüllt, ohne hätte der Atlantik zehn bis 15 Häuser geschluckt. Der Schock ist, dass es drei Tage nach Fertigstellung passiert ist."


Die Lage am Salisbury Beach sei "katastrophal", so ein anderer Anrainer, dessen Tennisplatz schon bei einem früheren Unwetter weggerissen wurde. Er selbst wisse nicht, ob hier weiter wohnen will. Ein großes Fragezeichen sei dabei aber, wie es um den Wiederverkaufswert von Haus und Grundstück direkt am Meer bestellt ist. Vor allem, da die Unwetter in Frequenz und Stärke zunehmen würden.

"Unsere Schutzmaßnahmen reichen nicht"
ORF-Meteorologe Marcus Wadsak griff am Dienstag einen US-Medienbericht zu dem Vorfall auf, um mahnende Worte zu formulieren: "Klimawandel-Anpassung? Unsere Schutzmaßnahmen reichen bei weitem noch nicht".

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Klimawandel-Anpassung?
Unsere Schutzmaßnahmen reichen bei weitem noch nicht: 500.000 Dollar in den Sand gesetzt. ..

— Marcus Wadsak 🌞 (@Mar....... March 12, 2024














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Quelle:
gmx.at
16.112023

EU-Kommission
Zwei neue EU-Vertragsverletzungsverfahren gegen Österreich
Aktualisiert am 16.11.2023, 14:43 Uhr
EU Kommission
Die Europäische Kommission bemängelt die Umsetzung von Verpflichtungen aus dem EU-Recht in mehreren Mitgliedsstaaten. (Symbolbild) Eigene Anmerkung: fehlt hier
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Die Europäische Kommission hat mehrere Aufforderungen an Österreich gerichtet, weil es Verpflichtungen aus dem EU-Recht nicht erfülle. Nun bleiben dem Land wenige Monate, um die Mängel zu beheben.



Die Europäische Kommission hat am Donnerstag mehrere Aufforderungen an Österreich gerichtet, weil es Verpflichtungen aus dem EU-Recht nicht erfülle. Zwei Vertragsverletzungsverfahren wurden gestartet, weil Österreich die Abfallrahmenrichtlinie sowie die EU-Vorschriften zum einheitlichen europäischen Eisenbahnraum nicht richtig umsetze. Weitere Umsetzungsmängel gebe es beim Europäischen Haftbefehl, der Verbandsklagenrichtlinie und den EU-Regelungen gegen Luftverschmutzung.

Frist im Juli abgelaufen
Die Kommission bemängelt bei der österreichischen Umsetzung der Abfallrahmenrichtlinie u.a. die Berechnung der Recyclingziele sowie den Abfallbewirtschaftungsplan. Die Frist für die Mitgliedstaaten, die Richtlinie in nationales Recht umzusetzen, ist am 5. Juli 2020 abgelaufen. Die betreffenden Mitgliedstaaten haben sie aber bisher nicht ordnungsgemäß umgesetzt. Die Kommission hat daher an Österreich und fünf weitere Mitgliedstaaten Aufforderungsschreiben gesandt.

Probleme bei Schienenverkehr in Österreich und Ungarn
Die nationalen Bestimmungen zum Schienenverkehr in Österreich sowie Ungarn stehen laut Kommission nicht im Einklang mit der Richtlinie zur Schaffung eines einheitlichen europäischen Eisenbahnraums. Die Kommission ist außerdem der Ansicht, dass das österreichische Recht den Umfang der Infrastruktur-Verwaltungsfunktionen einschränkt, die zwischen verschiedenen Infrastrukturbetreibern geteilt werden können.


Wirtschaft
EU-Kommission verlängert Glyphosat-Zulassung
vor 5 Stunden
Die Kommission richtet weiters an Österreich, Tschechien und Ungarn Aufforderungsschreiben, um die Anforderungen des Rahmenbeschlusses über den Europäischen Haftbefehl einzuhalten. Österreich habe die Bestimmung zum optionalen Ablehnungsgrund nicht ordnungsgemäß umgesetzt.

Mängel innerhalb von zwei Monaten beheben
Die Mitgliedstaaten haben jeweils zwei Monate Zeit, auf die Aufforderungsschreiben zu reagieren und die von der Kommission angesprochenen Mängel zu beheben. Sollte keine zufriedenstellende Antwort eingehen, kann die Kommission ihnen eine mit Gründen versehene Stellungnahme übermitteln. Dies ist der nächste Schritt im Vertragsverletzungsverfahren.

Nächste Schritte im Vertragsverletzungsverfahren
Zwei solche Stellungnahmen wird die Brüsseler Behörde nun an Wien wegen der mangelhaften Umsetzung der Verbandsklagenrichtlinie bzw. der EU-Regelungen zur Reduzierung der Luftverschmutzung senden. Österreich hat verabsäumt, nationale Maßnahmen zur vollständigen Umsetzung der Verbandsklagenrichtlinie zeitgerecht nach Brüssel mitzuteilen. Weiters wurde versäumt, die ordnungsgemäße Umsetzung der Reduktionsverpflichtungen für mehrere Luftschadstoffe sicherzustellen.

Sollte die Kommission innerhalb von zwei Monaten keine zufriedenstellenden Antworten erhalten, kann sie diese beiden Fälle an den Gerichtshof der EU verweisen. (APA/aks)


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Eigene Anmerkung 2:
Österreich:
Dosen- und Flaschenpfand kommt erst  2025!
Glas-Entsorgung: Behälter muss man suchen...

Linz/Donau:
Luftverschmutzung...???
Einheimische Artenvielfalt ???
Österreich: 2023: Bisher bereits 351 Verkehrstote...16.11. 2023.
Fangen zum Rasen an in einer Sekunde, ganz egal wo...

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25. 10. 2023:
Zum Text unten: Wann kommt eine Entscheidung ???
Weitere Waldzerstörung  weltweit... insbesondere in tropischen Ländern...
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Im Besonderen:
Zum Text unten:
32 Länder haben sich beim 
 Europ. Gericht für die Menschenrechte in Straßburg zu erklären am kommenden Mittwoch ...UK ist ein Land davon ...6 junge Portugiesen haben  es bis in die 
Große Kammer geschafft...fühlen sich in den Menschenrechten bezüglich des Klimawandels im Stich gelasssen...17 Richter werden anwesend sei...

Source: theguardian.com
23.9.2023

UK one of 32 countries facing European court action over climate stance

Six Portuguese young people claim inadequate policies to tackle global heating breach their human rights

    Europe live – latest updates

Sandra Laville
Sat 23 Sep 2023 06.00 CEST
Last modified on Sat 23 Sep 2023 06.41 CEST

A key plank of the UK government’s defence against the biggest climate legal action in the world next week has fallen away as a result of the U-turn by the prime minister, Rishi Sunak, on green policies.

The UK is one of 32 countries being taken to the European court of human rights on Wednesday by a group of Portuguese young people. They will argue in the grand chamber of the Strasbourg court that the nations’ policies to tackle global heating are inadequate and in breach of their human rights obligations.

In its defence to the legal action, which is the biggest climate case yet taken across the globe, the UK government argues it is taking world-beating action to tackle climate change, with a legally binding target to reach net zero by 2050.

In documents submitted to the court, Kate Hughes, the director of international climate change at the Department for Business, Energy and Industrial Strategy, raises in evidence the government’s 10-point plan for a green industrial revolution, as proof of the tough policies being taken by the UK. The plan, she said, “has set out some of the concrete steps we will take to reach net zero emissions by 2050”.

But key policies in the plan, which was introduced by the former prime minister Boris Johnson, have now been scrapped by Sunak. These include the 2030 ban on the sale of new petrol and diesel cars and the policy to phase out the installation of gas boilers by 2035.

Lawyers representing the six young people taking the legal action are to present evidence that the current policies of the 32 countries mean the world is on track to reach 3C of global heating within their lifetimes and argue that the governments’ failure to act quickly enough to reduce emissions breaches the human rights of their clients.

The case will be heard on Wednesday at a full-day hearing in front of 17 judges when the removal of what is a key defence in the UK government’s case could become significant.

Gerry Liston, legal officer at Global Legal Action Network (GLAN), which is supporting the claimants, said: “The UK’s emissions targets are already inadequate. If every country pursues the same ambition level as the UK’s targets reflect, global warming would reach a catastrophic 3 degrees by the end of this century.

“Now is the time to be increasing ambition, not rolling back on existing commitments – especially when the Climate Change Committee has for some time now been sounding the alarm that the UK is well off course to meet its 2030 target. Rishi Sunak’s announcement is not only senseless and immoral, it is also illegal.”

The UK defence case against the claim argues the government is doing enough to meet its obligations. “The UK has taken wide-ranging measures to address climate change and, on any view is not in breach of its alleged obligations,” the defence documents state. The government bolsters its case by reference to the views of the independent Climate Change Committee (CCC), saying it has described the UK’s net zero target as “a world-leading commitment, placing the UK decisively on the path to net zero by 2050 at the latest”.

But the retreat this week on several key policies designed to ensure the UK meets its future carbon budgets and its legal obligation to reach net zero by 2050 has brought the government into direct collision with the committee.

Chris Stark, the chief executive of the CCC, said on Thursday: “It’s difficult to escape the idea that we’ve moved backwards from where we were when we did our last assessment of progress.

“We do that every single year, and we did that in June with what was the government’s old programme. And in June, what we said to the government was that it didn’t look like we were on track for the government’s targets in 2030. Remember, these are legal goals … it looks like those goals will be even harder to hit with this softer package now around climate policy.”

Aged from 11 to 24, the six Portuguese claimants say they were driven to act by their experiences in the wildfires that ripped through the Leiria region in 2017, killing 66 people and destroying about 20,000 hectares (50,000 acres) of forest.

Crowdfunded by people around the world who have donated more than £100,000, they are seeking a binding ruling from the judges to force the countries to rapidly escalate their emissions reductions in what would be a historic milestone in climate litigation.


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Vgl. Österreich:
Gletscherschmelze soll  durch Flies gestoppt werden... jetzt mit neuem umweltfreundlicheren Material aus Lenzing. (Kurze Radiomeldung am 23.9.23.)


Ansuchen um Kunstschnee:
Quelle:
KronenZeitung, Oberöstereich
21.9.2023  (Im Bus gefunden...Preis: 1,70 Euro...)

Seiten 20,21
"Erlaubnis für Beschneiung auf Schiene"
Heute entscheidet sich das Schicksal des Kasbergs. Alle Vorbereitungen laufen..."

1. Seite Überschrift:
"Polizist aus Oberösterreich unter schwerem Verdacht.
Herr Inspektor als Drogendealer..."

Wien:
Döbling, Weinbaugebiet:
2  1/2  Tonnen Weintrauben 
 spurlos verschwunden und die Diebe ebenso...Radiomeldung 23. 9.2023
...und anhupend herumfahren: das Gras wachsen hören und die Rasenmäher in der ganzen Stadt...

Vgl. dazu:
Die österreichische Schwarzkiefer könnte bis 800 Jahre alt werden... mit vergessenem Nistkasten hier...
Hier im Park in der Nähe u.a. auch eine Persische Eiche...mit Namensschild... diese Gärtner sind alle verschwunden...
Vor einigen Tagen gab es einen Gefangenenaustausch:
5 US Bürger  und 5 Iraner und  Rückgabe von Vermögenswerten...
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Aktualisierung:
gmx.de
22.9.23
Umwelt
Weitere zehn Jahre Glyphosat? Laut Wissenschaftlern "vollkommen unangemessen"
Aktualisiert am 22.09.2023, 20:22 Uhr
In der Landwirtschaft soll der Einsatz von Glyphosat nach Plänen der EU-Kommission weiter möglich sein. 
(Eigene Anmerkung: Symbolbild fehlt.)

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Wo Glyphosat versprüht wird, wächst kein Gras mehr, auch kein Kraut, Strauch oder Moos. Trotzdem hat die EU-Kommission für das Pestizid die Zulassung für weitere zehn Jahre vorgeschlagen. Manche Wissenschaftler üben heftige Kritik an dem Vorhaben. Es gibt aber auch gegenteilige Forscheraussagen.

Die mögliche Erneuerung der Zulassung des Unkrautvernichters Glyphosat in der EU stößt bei einer Reihe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf Kritik. Eine Zulassung für weitere zehn Jahre wäre "wissenschaftlich unbegründet und vollkommen unangemessen", erklärte Rita Triebskorn, Arbeitsgruppenleiterin am Institut für Evolution und Ökologie der Universität Tübingen. Der EU-Vorschlag sei inakzeptabel.

Glyphosat ist ein Totalherbizid, das heißt, es wirkt auf alle grünen Pflanzen. Nach Vorschlag der EU-Kommission soll die Zulassung des Pestizids um zehn Jahre verlängert werden. Aktuell läuft sie noch bis zum 15. Dezember. Der Entwurf sollte am Freitag (22. September) mit den EU-Staaten erörtert werden. Die Abstimmung darüber ist für den 13. Oktober vorgesehen. Der weltweite Verkauf glyphosathaltiger Produkte ist ein Milliardenmarkt, die ausgebrachten Mengen sind enorm.
Wissenschaftler fürchten um Biodiversität

Johann Zaller von der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) sieht das Papier ebenfalls sehr kritisch: "Im Grunde genommen ist der Vorschlag eine Verhöhnung der ökologischen Wissenschaften", sagt er. Der Vorschlag der EU-Kommission offenbare ein systematisches Leugnen des dramatischen Rückgangs der Biodiversität und der wissenschaftlichen Erkenntnisse, dass Glyphosat dazu beiträgt: "Auswirkungen auf Bodenorganismen und Bodengesundheit werden im Vorschlag nicht einmal erwähnt, obwohl evident ist, dass die Böden in ganz Europa mit Glyphosat kontaminiert sind."

    "Im Grunde genommen ist der Vorschlag eine Verhöhnung der ökologischen Wissenschaften."

Johann Zaller, Universität für Bodenkultur Wien (BOKU)

Der Wirkstoff blockiert ein Enzym, das Pflanzen zur Herstellung lebenswichtiger Aminosäuren brauchen, das aber auch in Pilzen und Mikroorganismen vorkommt. Wo Glyphosat ausgebracht wird, wächst kein Gras mehr, auch kein Kraut, Strauch oder Moos. Ackerflächen können so vor oder kurz nach der Aussaat und nochmals nach der Ernte unkrautfrei gemacht werden. Mit gentechnisch hergestellten Nutzpflanzen, deren Wachstum nicht durch Glyphosat beeinträchtig wird, lässt sich das Mittel zudem auch auf bereits bepflanzten Feldern verwenden.

Zwar sieht die Kommission Einschränkungen und Bedingungen vor - zum Beispiel Höchstwerte für toxikologisch relevante Verunreinigungen im Glyphosat, nicht besprühte Pufferstreifen am Feldrand und einen besseren Schutz von Land- und Wasserpflanzen vor sogenannter Sprühdrift bei der Ausbringung. Diese seien aber nicht ausreichend, um den Wirkstoff gefahrlos in die Umwelt zu entlassen beziehungsweise die zunehmende Akkumulation in Mensch und Umwelt zu begrenzen, erklärte die Tübinger Ökotoxikologin Triebskorn gemeinsam mit ihrem Institutskollegen Heinz-Rüdiger Köhler.

Wissenslücken bei toxikologischen und ökotoxikologischen Befunden würden als Argument für eine Zulassung gewertet, bemängelten Köhler und Triebskorn, die Mitglied des Expertengremiums Spurenstoffe des Bundesumweltministeriums ist. Langfristige Wirkungen seien bislang kaum erforscht - das Fehlen solcher Daten dürfe aber kein Grund für eine weitere Zulassung sein, sondern müsse nach dem Vorsorgeprinzip im Gegenteil dazu führen, dass die Substanz nicht länger eingesetzt werden darf.
Umweltschützer warnen: Erdbeeren mit Pestiziden belastet
Aktualisiert am 09.06.2023, 13:42 Uhr
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) warnt davor, dass Erdbeeren mit Pestiziden belastet sind. Verbraucher sollen lieber Bio-Erdbeeren kaufen. (Bild: Getty Images/iStockphotos/bluecinema)
Nicht alle Wissenschaftler sehen das EU-Vorhaben kritisch

Christoph Schäfers vom Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie kommt zu einer anderen Einschätzung. "Ich halte den Vorschlag für angemessen", teilt er mit. Durch die Beschränkung auf 10 statt der üblichen 15 Jahre werde deutlich gemacht, dass es sich um eine besonders zu beobachtende Substanz handele. "Bei der Bewertung des Restrisikos sollte berücksichtigt werden, dass es bis heute keine Substanz gibt, die bei vergleichbarer Wirkung weniger unerwünschte Nebenwirkungen hat."

Das wesentliche Problem von Glyphosat sei sein Einsatz in extrem großem Umfang, so Schäfers. Wenn dieser im Zuge der neuen Regulation eingeschränkt werde, sei bereits viel erreicht - auch wenn eine Produktion gänzlich ohne Herbizide letztlich besser sei.

"Glyphosat ist zwar von den Risiken her gesehen ein Leichtgewicht, aber es ist ein großer Treiber bei den ausgebrachten Mengen", gibt Horst-Henning Steinmann vom Zentrum für Biodiversität und nachhaltige Landnutzung der Universität Göttingen zu bedenken.

Da die Nutzung von Glyphosat schon in den vergangenen Jahren mit zahlreichen Einschränkungen belegt gewesen sei, sei denkbar, dass sich die Anwendungsmengen mit der vorgestellten Regelung nur wenig gegenüber der Vergangenheit verändern würden. "Vielleicht sollten wir darüber nachdenken, ob ein System einer Mengendeckelung machbar ist", meint Steinmann. Damit könne erreicht werden, dass Glyphosat nur dort angewendet wird, "wo es den größten Nutzen hat und wo es keine praktikable Alternative gibt".

(Eigene Anmerkung: Hier gekürzte Fassung.)










Aktualisierung 20.9.2023.

 Quelle:
gmx.at.19.9.23
Australien  ruft
Wetterphänomen El Niño aus
Aktualisiert am 19.09.2023, 09:21 Uhr
Hitze in Australien
Australien ruft das Wetterphänomen El Niño aus
(Eigene Anmerkung: Foto fehlt hier.)
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Inmitten einer für die Jahreszeit ungewöhnlichen Hitzewelle hat Australien offiziell das Wetterphänomen El Niño für das Land ausgerufen. Rund 60 Prozent der Erde seien von dem Wetterphänomen betroffen, Australien sei besonders anfällig für die Auswirkungen, teilte das Bureau of Meteorology (BoM) am Dienstag mit. Im bevorstehenden Sommer drohten extrem hohe Temperaturen und heftige Buschfeuer. "Aller Wahrscheinlichkeit nach können wir damit rechnen, dass dieser Sommer heißer als der Durchschnitt und sicherlich heißer als die der letzten drei Jahre wird", sagte BoM-Experte Karl Braganza vor Journalisten.


Die Weltwetterorganisation (WMO) hatte bereits im Juli erklärt, dass im tropischen Pazifik erstmals seit mehreren Jahren wieder El-Niño-Bedingungen herrschen. Dies könne die globalen Temperaturen weiter in die Höhe treiben und regionale Wetter- und Klimamuster verändern. Regierungen wurden aufgerufen, Vorkehrungen zu treffen, damit bei extremen Wetterereignissen Menschenleben gerettet werden können. Den letzten starken El Niño hatte es 2015/2016 gegeben.

Bereits seit Tagen schwitzen mehrere Bundesstaaten speziell im Osten und Süden von Australien bei Rekordtemperaturen. Diese liegen mancherorts 10 bis 16 Grad über den Durchschnittswerten für September. An der Südküste von New South Wales wurde die Brandgefahr aufgrund starker Winde auf "katastrophal" hochgestuft, wie australische Medien unter Berufung auf die Behörden berichteten. Rund 20 Schulen seien vorsorglich geschlossen worden.

Auch die Tierschutzorganisation IFAW sprach von einem "möglicherweise katastrophalen Sommer" und erinnerte an die dramatischen Folgen der wochenlangen Buschbrände 2019/2020. Damals waren mehr als zwölf Millionen Hektar Land verwüstet und unzählige Tiere getötet worden. Die Behörden warnen vor einer erneuten heftigen Waldbrand-Saison. Die australische Tierwelt könne aber nicht mehr viel verkraften, sagte IFAW-Experte Robert Leach. "Ich möchte mir nicht vorstellen, was ein weiterer katastrophaler Sommer für die bereits rückläufigen Populationszahlen unserer legendären Tierarten bedeuten würde."

El Niño ist ein natürlich alle paar Jahre auftretendes Wetterphänomen, das mit einer Erwärmung des Meerwassers im tropischen Pazifik und schwachen Passatwinden einhergeht. Das Ereignis kann die Folgen des Klimawandels verschärfen. Auswirkungen gibt es vor allem in Südostasien, Australien, Afrika und Mittelamerika.  © dpa
Fotos aus aller Welt
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vor 5 Tagen von Karoline Rupperti, Harald Bücker und Daniel Dose
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Quelle:
oe24     (kostenlose Zeitung):
18.9. 2023:
Seite 9.,

"Schnee-Mangel: 1. Skigebiet wirft hin"
Frankreich: Ds bekannte Skigebiet  La Sambuy  stelllt den Betrieb ein...vorher jährlicher Betriebsverlust  von ca. 5000 000 Euro...
Quelle:
gmx.de 17.9.2023
dpa

USA:

Vorwurf der Täuschung: Kalifornien verklagt große Ölfirmen
Aktualisiert am 17.09.2023, 17:06 Uhr
Ölkonzerne fahren satte Gewinne ein
Ölpumpen stehen im Sonnenuntergang auf einem Ölfeld bei Los Angeles. (Archivbild) © dpa / epa Paul Buck/EPA/dpa
(Eigene Anmerkung: Foto hier nicht sichtbar.
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Von dpa

Dieser Beitrag wurde automatisch veröffentlicht und nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.

Washington - Der US-Bundesstaat Kalifornien verklagt mehrere große Ölfirmen und wirft ihnen vor, die Öffentlichkeit über Risiken ihrer Produkte getäuscht zu haben. Die Unternehmen wüssten seit Jahrzehnten, dass die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen "katastrophale Folgen" haben könnte, heißt es in der am Freitag eingereichten Zivilklage.

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Sie führt die Klimakrise als Konsequenz an. "Allein im Jahr 2023 hat der Bundesstaat Kalifornien sowohl eine extreme Dürre als auch weitreichende Überschwemmungen, ausgedehnte Waldbrände und historische Stürme sowie einen ungewöhnlich kalten Frühling und einen rekordverdächtig heißen Sommer erlebt." All dies verursache Schäden in Höhe von mehreren Milliarden Dollar.
Klage gegen Exxon, Shell, Chevron, ConocoPhillips, BP

In einigen anderen US-Bundesstaaten gibt es ähnliche Klagen. Kalifornien sei allerdings ein bedeutender Öl- und Gasproduzent, und die Staatsanwaltschaft des Bundesstaates habe eine Erfolgsbilanz bei bahnbrechenden Fällen, schrieb die "New York Times". Die Klage richtet sich gegen Exxon, Shell, Chevron, ConocoPhillips und BP sowie gegen den Interessenverband American Petroleum Institute. Die Unternehmen weisen die Vorwürfe zurück oder haben sich auf Anfrage US-Medien zufolge noch nicht geäußert.

"Wir glauben nicht, dass der Gerichtssaal der richtige Ort ist, um den Klimawandel anzugehen", hieß es demnach etwa in einer Mitteilung von Shell. Stattdessen brauche es eine "kluge Politik der Regierung und Maßnahmen aller Sektoren". Der Sender CNN zitierte aus einer Mitteilung von Chevron: "Der Klimawandel ist ein globales Problem, das eine koordinierte internationale politische Antwort erfordert, und keine (...) Klage zum Nutzen von Anwälten und Politikern." Das American Petroleum Institute betonte, es handele sich bei der Zivilklage um eine "andauernde, koordinierte Kampagne" gegen eine grundlegende amerikanische Industrie und ihre Arbeiter.

Der Bundesstaat Kalifornien argumentiert hingegen, die Ölfirmen müssten für die Kosten aufkommen, die sie verursacht hätten. Außerdem müssten Geldstrafen verhängt werden, weil die Öffentlichkeit belogen worden sei. "Seit mehr als 50 Jahren belügt uns (die Ölindustrie) und vertuscht die Tatsache, dass sie schon lange weiß, wie gefährlich die von ihr produzierten fossilen Brennstoffe für unseren Planeten sind", sagte Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom.  © dpa
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Quelle:
gmx.de  7.7.2023

Aktualisiert am 07.07.2023, 14:52 Uhr
© KameraOne  (
(eigene Anmerkung: Fotos hier nicht sichtbar.)
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Der tropische Regenwald ist einer der wichtigsten CO2-Speicher der Welt. Aber immer mehr davon wird zerstört. In Brasilien jedoch ging die Anzahl der vernichteten Gebiete unter Präsident Lula da Silva um gut ein Drittel zurück.

Die Abholzung im brasilianischen Amazonas-Regenwald ist seit dem erneuten Amtsantritt von Präsident Luiz Inácio Lula da Silva im Januar 2023 um ein Drittel zurückgegangen. Wie die Regierung am Donnerstag bekannt gab, wurden im brasilianischen Teil des Amazonas-Gebiets laut Satellitenbildern des Nationalen Instituts für Weltraumforschung von Januar bis Juni 2.649 Quadratkilometer Wald zerstört. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren demnach noch 3.988 Quadratkilometer Wald zerstört worden.
Rückgang der Abholzung im brasilianischen Regenwald

"Wir haben einen stetigen Abwärtstrend bei der Abholzung des Amazonas erreicht", sagte Umweltministerin Marina Silva vor Journalisten. Im Juni war der Rückgang mit 41 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat demnach besonders deutlich. Silva sagte, dies sei auf Lulas Politik zur Bekämpfung des Klimawandels und der Zerstörung des Regenwaldes zurückzuführen.

Der linksgerichtete Lula hatte sein Amt im Januar mit dem Versprechen angetreten, sich für ein Ende der ungezügelten Umweltzerstörung unter seinem rechtsradikalen Vorgänger Jair Bolsonaro einzusetzen. Unter Bolsonaro war die Abholzung des Amazonas-Regenwaldes von 2019 bis 2022 im Vergleich zum vorherigen Jahrzehnt um 75 Prozent angestiegen.
Wald-Expertin Gesche Jürgens: Darum ist der Amazonas so wichtig
Aktualisiert am 06.09.2021, 12:17 Uhr
Abholzung, Rodung und Zerstörung: Der Amazonas-Regenwald ist bedroht. Wald-Expertin Gesche Jürgens erklärt, warum die Existenz des größten Tropenwald-Gebietes der Erde von wichtiger Bedeutung für die globale Klimalage ist.

Lula hatte im Juni einen umfassenden Schutzplan für den Amazonas vorgestellt. Er sieht unter anderem die sofortige Beschlagnahmung der Hälfte aller illegal genutzten Flächen innerhalb von Schutzgebieten sowie die Ausweisung von drei Millionen Hektar neuer Schutzgebiete bis 2027 vor.

Umweltschützer begrüßen die Entwicklung. "Die Regierung handelt wieder, setzt geltendes Recht um und schützt den einzigartigen Schatz des Amazonas", sagte der Leiter der Organisation Observatório do Clima, Marcio Astrini. "Das führt dazu, dass die Abholzungsraten sinken."

Der Amazonas-Regenwald erstreckt sich über neun Länder, größtenteils liegt er in Brasilien. Er ist einer der wenigen verbliebenen großen Urwälder der Welt und beherbergt mehr Pflanzen- und Tierarten als jeder andere Ort der Erde. Zudem ist er mit seinen Milliarden Bäumen ein wichtiger Kohlenstoffspeicher.
Regenwald von der Größe der Schweiz abgeholzt

Grund zum Feiern gibt es dennoch nur bedingt. Im vergangenen Jahr wurde laut Berechnungen des World Resources Institute (WRI) tropischer Urwald in der Größenordnung der Schweiz vernichtet. Das heißt, 4,1 Millionen Hektar Regenwald wurden zerstört. Die lag unter anderem an Bränden, aber auch an der Abholzung.

Die Gesamtfläche des binnen eines Jahres zerstörten tropischen Urwaldes war laut Bericht in den vergangenen 20 Jahren nur 2016, 2017 und 2020 größer. So seien im vergangenen Jahr zehn Prozent mehr tropischer Urwald zerstört worden als 2021, damals waren es rund 3,75 Millionen Hektar. "Es sind nicht nur die Wälder, die die Menschheit in Rekordzeit zerstört, es ist unsere Lebensgrundlage", sagte Susanne Winter, Programmleiterin Wald bei der Naturschutzorganisation WWF Deutschland.
Bundespräsident Steinmeier im Amazonas: "Unsere Lebensgrundlage ist in Gefahr"
Aktualisiert am 03.01.2023, 13:39 Uhr
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Bedeutung des Amazonas-Regenwaldes auch für Deutschland und sein Klima betont. Gemeinsam mit Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) besuchte er das Forschungszentrum Amazon Tall Tower Observatory.

Besonders stark sei weiterhin der tropische Wald in Brasilien und in der Demokratischen Republik Kongo betroffen, hieß es vom WRI in Washington.

Rund 729.000 Quadratkilometer wurden im brasilianischen Amazonasgebiet nach Angaben des Nationalen Instituts für Weltraumforschung (Inpe) bis zum Jahr 2020 insgesamt bereits abgeholzt, was 17 Prozent des Ökosystems entspricht. Das brasilianische Amazonas-Gebiet gilt als wichtiger CO₂-Speicher, erstreckt sich über neun Bundesstaaten und entspricht flächenmäßig der Größe Westeuropas. Es hat eine wichtige Funktion im internationalen Kampf gegen den Klimawandel.

Nach einem früheren Rückgang waren Abholzung und Brände in der Amtszeit des im Oktober abgewählten rechten Präsidenten Jair Bolsonaro wieder sehr stark angestiegen. Bolsonaro sah die Region vor allem als ungenutztes wirtschaftliches Potenzial und wollte weitere Flächen für Landwirtschaft und Bergbau erschließen lassen. Die Umwelt- und Kontrollbehörden wurden geschwächt.
Kongobecken ist der zweitgrößte tropische Regenwald nach dem Amazonas

Nach dem Amazonas-Regenwald ist das Kongobecken das größte verbliebene tropische Waldgebiet – und eines der außergewöhnlichsten Ökosysteme der Welt. Die "Lunge Afrikas" erstreckt sich von der Demokratischen Republik Kongo auch in die angrenzenden Länder Gabun, Kamerun, Zentralafrikanische Republik, Äquatorialguinea und die Republik Kongo. Laut WWF gibt es im Kongobecken rund 10.000 Arten tropischer Pflanzen, von denen knapp ein Drittel nur in dieser Region vorkommen.
Umwelt
Rodung, Hitze, Brände: Facht die Amazonas-Region den Klimawandel an?
15. Juli 2021

Dank dieser vielfältigen, dichten Vegetation gehört der Regenwald des Kongobeckens zu den wichtigsten Kohlenstoffsenken weltweit. Das heißt, der Wald entzieht der Atmosphäre Kohlenstoffdioxid – laut Wissenschaftlern der Universität Leeds jährlich 1,5 Milliarden Tonnen. Gleichzeitig werden im Kongobecken große Mengen an Erdöl und Erdgas vermutet. Das will die kongolesische Regierung künftig fördern und hat im vergangenen Jahr trotz Protesten von Natur- und Klimaschützern entsprechende Projekte ausgeschrieben.

In Ghana, Bolivien und Angola habe der Verlust des Waldes am stärksten zugenommen, hieß es vom WRI. Unter anderem Indonesien und Malaysia dagegen hätten den Verlust ihrer Wälder auf niedrigem Niveau halten können.

Mithilfe der Plattform Global Forest Watch beobachten zahlreiche Naturschutzorganisationen unter Leitung des WRI seit 2014 unter anderem mit Satellitentechnik Veränderungen von Waldlandschaften weltweit. Das WRI erstellte den darauf basierenden Report jährlich gemeinsam mit Forschenden der Universität Maryland.

Urwald, also vom Menschen weitgehend unberührter Naturwald, hat eine große Bedeutung bei der Erhaltung von Biodiversität und ist bei der Speicherung von Kohlendioxid – kurz CO₂ – besonders wichtig. Durch die 2022 zerstörte Fläche seien 2,7 Milliarden Tonnen CO₂ freigesetzt worden, rechneten die Autoren der Studie vor. Dies entspreche ungefähr den jährlichen Emissionen durch fossile Brennstoffe in Indien. "Mitten in der Biodiversitäts- und Klimakrise können wir uns das schlichtweg nicht leisten", sagte Winter vom WWF Deutschland. (afp/dpa/the)



Politik
Vom Flüchtling zum Bürgermeister: Syrer übernimmt Amt
vor 8 Stunden

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Vgl. dazu:
Waldzerstörung/ deforestation  im gesamten Berliner Stadtwald, Naturschutzgebieten, Landschaftsschutzgebieten, Referenzflächene   und dem Wald als schutzbedürftiges  Gebiet, seit / since 2010, alle Jahre 2 x mit dem  s.g. "Harvester", auch jetzt Januar 2023  wieder ...  und: ein Täter kann nicht ermittelt werden.... Az. 272 UJs 142/19. 
Und die bunten Medien schweigen dazu  sozusagen um die Wette....
Eine Meldung habe ich gelesen diesbezüglich:
Der NordBerliner, 24. 02. 2011 (elf), Seite 2:
Interview  mit dem Pressesprecher der Berliner Forsten:
"UNSER ZIEL  IST NICHT DAS GROSSE GELD, SONDERN DEN FORST ALS  ERHOLUNGSWALD ZU ERHALTEN."
Hier den Tegeler Forst (Berlin) betreffend...
Anmerkung: Aber auch hier ging  die Waldzerstörung  /Holzeinschlag mit dem s.g. Harvester weiter...
Vgl. Johann Wolfgang von Goethe vor sehr vielen Jahren:
"Teufelspack, Teufelspack,
fraget nicht nach Regeln,
kluge Leute sind wir,
trotzdem spukt´s in Tegel"

Am  12. 02. 2023  gibt  es die Wiederholungswahl  in Berlin  bezüglich  der Fehler- Wahl vom 26. 09. 2022 (der Marathon-Lauf, Teilnehmer/innen aus 157 Länder, war wichtiger als das Wahlergebnis)  und  kein Wort dazu...

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Neu.
Abwasser-Bericht. Also Rückstände ... Drogen aller Art... nur Amsterdam  noch "besser" als Berlin...

Neu:
UN- Wassergipfel in New York: 689  Maßnahmen  in einem freiwilligen Aktionsplan werden vorgeschlagen... 750 Milliarden US $  wurden erwähnt...  In  2 Jahren werden sich die Konferenzteilnehmer  wieder treffen, um festzustellen,was erreicht wurde... 24.3. 2023.

Anmerkung:  Schade, dass man kein Konferenzteilnehmer ist...
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Quelle: gmx.de    14.3. 2023   (weitere Quellen am Text unten):

Deal mit Bürgermeister: "Letzte Generation" stellt Protestaktionen in Hannover dauerhaft ein
Aktualisiert am 24.02.2023, 17:09 Uhr
Die "Letzte Generation" wird in Hannover nicht mehr auf der Straße protestieren. Die Klimagruppe ist mit dem Bürgermeister der Stadt, Belit Onay, einen Deal eingegangen.
Von Jan-Henrik Hnida
Aktualisiert am 14.03.2023, 15:08 Uhr


    Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay hat einen Deal mit der Letzten Generation abgeschlossen.
    Die Gruppe hört in Hannover auf mit ihren Störaktionen – dafür setzt sich die Stadt in Berlin für ihre Anliegen ein.
    Andere Stadtoberhäupter sehen im Ultimatum "Epressung" oder "Nötigung".
Menschen mit orangenen Westen, die sich mitten im Berufsverkehr auf die Straße kleben oder sogar zeitweise den Flugbetrieb stoppen. Wutentbrannte Autofahrer, die die Aktivisten von der Straße zerren oder sogar anfahren: Diese Bilder sollen in Hannover der Vergangenheit angehören.

Die Gruppe Letzte Generation ist nach einem Klima-Hungerstreik in Berlin entstanden und fordert mehr Maßnahmen für den Klimaschutz. Seit Anfang 2022 blockieren ihre Aktivistinnen und Aktivisten immer wieder Autobahnausfahrten und andere Straßen in vielen Städten. Ihr Anliegen: Auf die existenzbedrohende Klimakrise aufmerksam machen.
Aktivisten verschickten Ultimatum an Politiker
"Da war richtig schlechte Luft, schlechte Stimmung bei vielen Leuten", sagt Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay (Grüne) im Gespräch mit unserer Redaktion. Anfang Februar hatte die Letzte Generation wieder deutschlandweit Störaktionen angekündigt. In einem offenen Brief, der unter anderem auch an Onay adressiert war, stellten sie Politikerinnen und Politikern ein Ultimatum: Wenn die jeweilige Regierung auf ihre Forderungen eingeht, stoppen sie ihre Aktionen.
"Ich habe deutlich gemacht, dass wir mit Ultimaten und unter Druck nicht zusammenkommen", sagt Onay. Trotzdem, war er bereit, sich mit den Aktivisten an einen Tisch zu setzen und auszutauschen.
Die Gruppe hört in Hannover auf mit ihren Aktionen – und im Gegenzug setzt sich der Oberbürgermeister in Berlin für ihre Anliegen ein. Denn die Form des Protests hält er für nicht zielführend. Mehr für den Klimaschutz zu tun und Maßnahmen wirklich umzusetzen, hält er allerdings durchaus für richtig.
Klimaaktivismus
Geldstrafe für Klimaaktivistin - Anzeige nach Klebe-Aktion im Prozess
vor 5 Tagen
Forderungen: Tempolimit, 9-Euro-Ticket und ein Gesellschaftsrats
Tempolimit, Nachfolgeregelung zum 9-Euro-Ticket und die Einführung eines Gesellschaftsrats - diese Forderungen der Letzten Generation schickte der Oberbürgermeister in einem Brief an die Bundestagsfraktionsvorsitzenden, mit Ausnahme der AfD. Der Gesellschaftsrat soll aus zufällig ausgelosten Bürgerinnen und Bürgern bestehen, die sich zum Thema Klimaneutralität austauschen und Beschlüsse befassen, die dem Bundestag vorgelegt werden.
"Ich kann alles im Großen und Ganzen befürworten. Mit einer Einschränkung", sagt Onay. Der Gesellschaftsrat solle nicht mit der Gesetzgebungskompetenz des Bundestags konkurrieren. Das hatten die Aktivisten gefordert.
"Starkes Signal" statt Erpressung
"Das geht verfassungsrechtlich nicht und ist politisch nicht erstrebenswert. Ich vertraue dem Bundestag und dem parlamentarischen System." Trotzdem findet er die Frage wichtig, wie man die breite Bevölkerung mehr für den Klimaschutz einbinden könne. Die Gesellschaft könne durch einen solchen Rat die Politik zum Handeln antreiben.

Hat sich der Oberbürgermeister von der Letzten Generation erpressen lassen? "Nein. Ich handele ja nicht gegen meine Überzeugungen oder zum Schaden der Stadt. Neben der Einschränkung beim Gesellschaftsrat stehe ich voll und ganz hinter allen Forderungen", sagt Onay. Für den Grünen-Politiker sei es ein "leichter Schritt" und ein "starkes Signal" nach Berlin gewesen.
"Klima-RAF": Oberbürgermeister findet Wortwahl "völlig überdreht"
In der Hauptstadt erregten die Klimaaktivisten gerade wieder bundesweit Aufmerksamkeit: Sie verschmutzten ein Denkmal zum Grundgesetz. Das sorgte für Wirbel und Empörung. "Ich finde die Störaktionen nicht gut, weil es vom eigentlichen Kernanliegen wegführt", sagt Hannovers Oberbürgermeister. Trotzdem sei die Wortwahl einiger Kollegen "völlig überdreht"; einige Politiker sprachen von der "Klima-RAF". Runter von der Straße, rein in den politischen Diskurs – das sei in Hannover gelungen. "Mit unseren gemeinsamen Gesprächen haben wir eine Brücke gebaut und Frieden geschaffen."
Möglichweise hat das auch mit dem Sofortprogramm "Klimaschutz Hannover 2035" zu tun. Die Stadt soll mit Hilfe von 53 Maßnahmen bis zum Jahr 2035 klimaneutral werden. Zu den Maßnahmen gehören eine autofreie Innenstadt, mehr ÖPNV, bessere Radstrecken, Tempo 30 und der Ausstieg aus dem letzten Kohlekraftwerk der Stadt - bis 2026. "Dadurch hatten wir sicher einen Vertrauensvorschuss bei den Klimaaktivisten."
Auch Marburg und Tübingen schlossen Klima-Pakt

Nach dem Deal in Hannover schlossen auch Marburg und Tübingen einen Pakt mit den Aktivisten. Ist die Hauptstadt Niedersachsens also ein Vorbild im Umgang mit der Letzten Generation? "Jede Stadt muss selbst entscheiden, wie sie mit der Situation umgeht. Unser Tun kann aber eine Inspiration für andere sein", sagt Onay.

In München ist solch ein Friedensschluss noch nicht zustande gekommen, wie das Kreisverwaltungsreferat dem "Merkur" mitteilte. Dort seien die Klimakleber auch gar nicht bereit gewesen, ernsthaft ins Gespräch mit den Verantwortlichen zu gehen, hätten sie doch im Dezember nach weiteren Protestankündigungen das Angebot abgelehnt, etwas ausführlicher zu reden.
Hamburgs OB sieht in Ultimatum Nötigung

Auch Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) hat Verhandlungen und ein Abkommen mit der Klimaschutzgruppe Letzte Generation abgelehnt. "Wer meint, für mehr Klimaschutz einzutreten, indem er Bäume fällt, den Flugverkehr gefährdet oder wichtige Straßen durch Ankleben blockiert, ist für uns kein potenzieller Verhandlungspartner", sagte Giffey gegenüber "T-Online".

Als Reaktion auf das Ultimatum informierte der Hamburger Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) sogar den Staatsschutz, schreibt die Taz. Nun prüft die Staatsanwaltschaft den Vorwurf der versuchten Nötigung von Verfassungsorganen.
CDU Hannover kritisiert den Deal
"Oberbürgermeister Onay hofiert Klimachaoten und sendet damit ein verheerendes Signal aus", schreibt der Vorsitzende der CDU Hannover, Maximilian Oppelt, auf der Internetseite der Partei. Er kritisiert den Umgang von Belit Onay (Grüne) mit der "Letzten Generation".
Es sei unverantwortlich, dass Belit Onay an einem Tag, an dem die Letzte Generation erneut "Straftaten begehe", indem sie die Sitzung der Regionsversammlung störe, Straßen blockiere und am Vortag für das "Aufhalten eines Rettungswagens verantwortlich" gewesen sei, diese Gruppe mit einem persönlichen Gespräch im Rathaus "hofiert" und Teile ihrer Forderungen erfülle.
Der Oberbürgermeister will sich dagegen weiter mit der Letzten Generation und den anderen Klima- und Umweltschutzinitiativen austauschen. Wird sich nun in der Landeshauptstadt nie wieder jemand auf die Straße kleben? "Ich habe sehr deutlich gemacht, dass Störaktionen nicht mehr stattfinden", sagt Oberbürgermeister Onay. Bislang sind sie in der Tat ausgeblieben.

Verwendete Quellen:
Gespräch mit Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay (Grüne)
    merkur.de: Bürgermeister schließen Deal mit Klima-Klebern - Aktivisten über den Tisch gezogen?
    Taz.de: Mit harter Hand gegen Klima-Kleber
    cdu-hannover-stadt.de: "OB Onay hofiert Klimachaoten und sendet damit verheerendes Signal aus"
    t-online: Giffey lehnt Deal wie in Hannover ab

Über die Person: Belit Nejat Onay ist als Politiker für Bündnis 90/Die Grünen tätig. Seit November 2019 ist er Oberbürgermeister der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover.

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Eine Anmerkung  bezüglich  der Zitierungen  von TheGuardian.com  Berichten:
Es erscheint  beim Anklicken von TheGuardian.com  immer der Hinweis, ob man eine finanzielle Unterstützung / financial support/  leisten wolle.
But financial  support  I just can´t  afford, because I depend  on Social wellfare... oder: In Deutschland  systematisch/ heimtückisch, zum Bettler gemacht... jetzt mit systematischer Terrorisierung  24 Stunden lang... illegale Wohnraumüberwachung ( unverschuldet im Obdachlosen-Asylbewerberheim,  Bettplatz, 14 qm)  - und 24 Stunden davor mit Autos auf- und abrasend  - ,  illegale Online Überwachung, illegales Bewegungsprofil,  verbunden mit systematischen  Rufmord... von Kindheit können sie jetzt zu beleidigen anfangen... und  andererseits
 systematischer Ideendiebstahl für kommerzielle Zwecke...ohne Rechtsschutz ...

Neu: 14.3. 2023:
EUIPO
Amt der Europäischen Union für Geistiges Eigentum.
Beobachtungsstelle

EU: Schutz vor Produktpiraterie ?
Wir schützen Ihr Unternehmen...
EUIPO.europa.eu/ohimportal.de...
Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO)
europa.eu
european-union.europa.eu › euipo_de
Das EU-Amt für geistiges Eigentum (EUIPO) verwaltet die Anwendung der EU-Marken- und -Geschmacksmusterrechte sowie die Datenbank verwaister Werke.
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Source: TheGuardian.com: 18.02. 2023:
Peruvian loggers given 28 years in jail for murder of four Indigenous leaders
Victims – among them environmental defender Edwin Chota – were tortured before their deaths in Peruvian Amazon in 2014
Illegally cut logs on the bank of the Putaya River between the Ashaninka Indian communities of Saweto and Puerto Putaya in Peru.
Illegally cut logs on the bank of the Putaya River between the Ashaninka Indian communities of Saweto and Puerto Putaya in Peru. Photograph: Martín Mejía/AP
Dan Collyns in Lima
 (Foto hier nicht sichtbar, Anmerkung.)
@..... (Hier nicht möglich, Anmerkung.
Fri 17 Feb 2023 22.11 GMT
Last modified on Sat 18 Feb 2023 01.17 GMT

Five illegal loggers in Peru have been given 28-year jail sentences for the murder of four Indigenous leaders, among them the prominent anti-logging campaigner Edwin Chota, in a rare win for environmental justice.


Nearly eight years after the 2014 quadruple murder, a court in Pucallpa in the Peruvian Amazon found the loggers, Eurico Mapes Gómez and the brothers Segundo and Josimar Atachi Félix, guilty of aggravated homicide against the leaders, and sentenced them on Thursday to 28 years and three months in prison.
Edwin Chota, an activist against illegal logging, was murdered along with three other men, say Peruvian authorities
Illegal loggers blamed for murder of Peru forest campaigner
Read more

The court imposed the same sentence against Hugo Soria Flores and José Estrada Huayta, the timber businessmen convicted of planning the murder – one of the most notorious crimes against environmental defenders in Peru’s recent history.

The judge said the victims – Chota, Leoncio Quintisima, Jorge Ríos and Francisco Piñedo – were tortured before they were killed near Peru’s Amazon border with Brazil.

Chota, the leader of Alto Tamaya-Saweto, an Ashéninka community in Peru’s Amazon Ucayali region, fought for his people’s right to gain titles to their land and expel illegal loggers who raided their forests on the Brazilian border. He was featured in reports by National Geographic and the New York Times that detailed how death threats were made against him and other members of his community.

At the time of the crime, the four Indigenous people were on their way to the Apiwtxa community, also of Ashéninka ethnicity, located on the other side of the border in the Brazilian state of Acre.

“We are happy [about the jail sentences] after so many years of struggle and many threats,” Lita Rojas, 48, the widow of Leoncio Quintisima, told the Guardian by phone from the remote village. The native community was finally awarded a formal land title of nearly 80,000 hectares (198,000 acres) in July 2015.

“The long-awaited verdict serves as a tragic reminder of the dangers faced by environmental defenders and the need for greater protection of their rights,” said Shruti Suresh, land environment defenders campaign leader at Global Witness.

“We welcome the news of the conviction of those responsible for the killings of Indigenous land and environmental leaders in Peru in this horrific case, which shows the importance of continuing to fight for justice many years on,” Suresh added.

More than 1,700 environmental defenders have been killed around the world over the past decade, according to Global Witness.

During the Covid pandemic, the number of attacks on environmental defenders and Indigenous leaders increased, particularly in 2021, when 78% of recorded killings of defenders took place in the Amazon regions of Brazil, Peru and Venezuela.
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Source: TheGuardian.com   23.2.23  :

Revealed: scale of ‘forever chemical’ pollution across UK and Europe

Major mapping project reveals PFAS have been found at high levels at thousands of sites

    What are PFAS, how toxic are they and how do you become exposed?
    Buncefield: the PFAS legacy of ‘biggest fire in peacetime Europe’

Rachel Salvidge and Leana Hosea
Thu 23 Feb 2023 05.00 GMT

Pollutants known as “forever chemicals”, which don’t break down in the environment, build up in the body and may be toxic, have been found at high levels at thousands of sites across the UK and Europe, a major mapping project has revealed.

The map shows that per- and polyfluoroalkyl substances (PFAS), a family of about 10,000 chemicals valued for their non-stick and detergent properties, have made their way into water, soils and sediments from a wide range of consumer products, firefighting foams, waste and industrial processes.

Two PFAS have been linked to an array of health problems. PFOA has been connected with kidney and testicular cancer, thyroid disease, ulcerative colitis, high cholesterol and pregnancy-induced hypertension. PFOS has been associated with reproductive, developmental, liver, kidney, and thyroid disease. At lower levels PFAS have been associated with immunotoxicity.

The substances have been found at about 17,000 sites across the UK and Europe. Of these, PFAS have been detected at high concentrations of more than 1,000 nanograms a litre of water at about 640 sites, and above 10,000ng/l at 300 locations.

“These sorts of concentrations raise concerns with me,” said Prof Crispin Halsall, an environmental chemist at Lancaster University. “You have the risk of livestock gaining access to those waters and [then PFAS is] in the human food web.” Halsall says there are also risks involving people “accessing wildlife as food sources like fishing and wildfowl”.

The map shows that Belgium is home to the highest levels of pollution, where PFAS was found in groundwater at concentrations up to 73m ng/l around 3M’s PFAS manufacturing site in Zwijndrecht, Flanders.

People living within 15km (10 miles) of the site have been told not to eat any eggs laid in their gardens and to avoid homegrown vegetables. Meanwhile, 70,000 people living within a 5km (3 mile) radius of the plant have been offered a blood test to look for the presence of PFAS. 3M says it will remediate the site and has “signed an agreement with the Flemish region … with an investment amount of €571m” (£503m). It has also announced plans to exit PFAS manufacturing “and work to discontinue the use of PFAS across its product portfolio by the end of 2025”.
Residents of Zwijndrecht, Antwerp and the surrounding area demonstrate with eggs to request the establishment of a parliamentary inquiry into PFOS pollution.

Pollutants known as “forever chemicals”, which don’t break down in the environment, build up in the body and may be toxic, have been found at high levels at thousands of sites across the UK and Europe, a major mapping project has revealed.

The map shows that per- and polyfluoroalkyl substances (PFAS), a family of about 10,000 chemicals valued for their non-stick and detergent properties, have made their way into water, soils and sediments from a wide range of consumer products, firefighting foams, waste and industrial processes.

Two PFAS have been linked to an array of health problems. PFOA has been connected with kidney and testicular cancer, thyroid disease, ulcerative colitis, high cholesterol and pregnancy-induced hypertension. PFOS has been associated with reproductive, developmental, liver, kidney, and thyroid disease. At lower levels PFAS have been associated with immunotoxicity.

The substances have been found at about 17,000 sites across the UK and Europe. Of these, PFAS have been detected at high concentrations of more than 1,000 nanograms a litre of water at about 640 sites, and above 10,000ng/l at 300 locations.

“These sorts of concentrations raise concerns with me,” said Prof Crispin Halsall, an environmental chemist at Lancaster University. “You have the risk of livestock gaining access to those waters and [then PFAS is] in the human food web.” Halsall says there are also risks involving people “accessing wildlife as food sources like fishing and wildfowl”.

The map shows that Belgium is home to the highest levels of pollution, where PFAS was found in groundwater at concentrations up to 73m ng/l around 3M’s PFAS manufacturing site in Zwijndrecht, Flanders.

People living within 15km (10 miles) of the site have been told not to eat any eggs laid in their gardens and to avoid homegrown vegetables. Meanwhile, 70,000 people living within a 5km (3 mile) radius of the plant have been offered a blood test to look for the presence of PFAS. 3M says it will remediate the site and has “signed an agreement with the Flemish region … with an investment amount of €571m” (£503m). It has also announced plans to exit PFAS manufacturing “and work to discontinue the use of PFAS across its product portfolio by the end of 2025”.
Residents of Zwijndrecht, Antwerp and the surrounding area demonstrate with eggs to request the establishment of a parliamentary inquiry into PFOS pollution.
Residents of Zwijndrecht, Antwerp and the surrounding area demonstrate with eggs to request the establishment of a parliamentary inquiry into PFOS pollution. Photograph: David Pintens/BELGA/AFP/Getty Images

In the Netherlands, an accident involving PFAS in firefighting foam has contaminated land around Schiphol airport in Amsterdam, resulting in soils containing extremely high levels of PFOS. Some airports and military sites in Germany have been found to have similar problems.

In the UK, the highest levels of PFAS were found in a discharge from a chemicals plant on the River Wyre, above Blackpool. Fish in the river have been found to contain high levels of PFAS, with flounder containing up to 11,000ng/kg, according to data from Defra’s Centre for Environment, Fisheries and Aquaculture Science.

Prof Ian Cousins, an environmental scientist at Stockholm University, said that sites with readings above 1,000ng/kg should be “urgently assessed” so that they can be remediated.

“At [highly] contaminated sites, local authorities should consider testing to ensure that PFAS levels are safe in local produce. This would help determine if local health advisories and publication campaigns to discourage regular consumption of wild fish, shellfish, free range eggs … are needed,” he added.

Halsall said: “PFAS in groundwater is a big problem because if that groundwater is abstracted for farming, or more importantly for humans as a water source, then you’ve got PFAS in your drinking water and it’s very difficult to remove.”

The map shows that drinking water sources in the UK have been contaminated with PFAS but water companies say that the chemicals do not make it into the final tap water because it would first either be blended with another source to dilute the PFAS, or it would undergo a specialised treatment process and be removed.

Data obtained from water companies and the Environment Agency by the Guardian and Watershed shows that since 2006 about 120 samples of drinking water sources have been found to contain concentrations of PFOS or PFOA at above the 100ng/l level – the point at which the Drinking Water Inspectorate’s (DWI) guidelines state that water companies should take action to reduce it before supplying it to people’s homes. Until 2009, the DWI guideline limit was much higher, at 3,000ng/l.

The guideline limits for PFAS in drinking water are much lower in the US, where the Environmental Protection Agency has set a health advisory limit of 0.004ng/l for PFOA and 0.02ng/l for PFOS. In Denmark, the Environmental Protection Agency stipulates that drinking water must not contain more than 2ng/l for the sum of four PFASs.

Drinking water limits for PFAS continue to be brought down in response to growing evidence about their health impacts, according to Rita Loch-Caruso, a professor of toxicology at the University of Michigan. “We’re finding health effects at lower and lower concentrations – in the single digits,” she said.
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Chemist and PFAS expert Roger Klein said he believes the UK’s “DWI limits are ridiculously high by current international standards”.

He also believes the practice of blending water to dilute the PFAS is wrong. “It is the lazy way out and it doesn’t remove the PFAS, which remains a problem since [they are] highly persistent and bioaccumulative.”

A Defra spokesperson said the UK had “very high standards” for drinking water and that water companies were “required to carry out regular risk assessments and sampling for PFAS to ensure the drinking water supply remains safe.

“PFAS chemicals are in the environment because they have been used widely in products and are extremely persistent. Since the 2000s we have taken action to increase monitoring and support a ban or highly restricting specific PFAS both domestically and internationally,” they said, adding that the department would continue to work with regulators to understand the risks.

Despite the large number of detections revealed by the map, it is thought to be the tip of the iceberg. The Environment Agency has admitted that PFOS – known to be toxic to fish and other aquatic life – is ubiquitous in the environment and that the presence of PFOS in rivers will mean that many will not meet water quality standards until 2039.

In the UK just PFOS and PFOA are regulated. In the EU, there is a proposal to regulate PFASs as one class, rather than to attempt to deal with each substance independently. The European Chemicals Agency says that about 4.4m tonnes of PFAS will end up in the environment over the next 30 years unless action is taken.

The Fluoropolymers Product Group (FPG) opposes the EU’s moves to treat all PFAS as one class, instead advocating differentiating between fluoropolymers and other PFAS groups, and considering the different risk profiles and uses of each group separately. “While the FPG understands the concerns related to the potential persistency of most of PFAS, we consider that this concern for the environment can be managed through alternative restrictions rather than a ban,” said Nicolas Robin, director of the FPG.

“[PFAS pollution] is similar to plastic pollution in that these chemicals are not degradable, [but] in the case of PFAS it is invisible,” said Cousins. “We continuously release them, so the levels in the environment will continue to increase and it’s only a matter of time before the levels of PFAS in the environment or in our bodies pass the threshold where there will be an effect on human health,” he said.

The mapping project, the first of its kind for Europe, is a collaboration between the Guardian, Watershed Investigations, Le Monde (France), NDR, WDR, Süddeutsche Zeitung (Germany), RADAR Magazine and Le Scienze (Italy), The Investigative Desk and NRC (Netherlands), Journalismfund.eu and Investigative Journalism for Europe.

Some areas may appear on the map to have worse pollution problems than others but this could be a result of that region having a more rigorous monitoring regime in place, or being more willing to share data. For water concentrations, 1 ng/l is equivalent to 1ng/kg. Every effort has been made to ensure that the data, collected from a wide range of sources across the UK and Europe, is correct.
Topics
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Anmerkung in eigener Sache:
Be aware  of Süddeutsche Zeitung: In Deutschland  merken sie nichts...in Germany they don´t  see anything...
Source: TheGuardian.com:
Brockley residents raise £100,000 to save patch of ancient London woodland

Gorne Wood is a rare surviving fragment of an old forest and provides habitat for wildlife such as slow worms and endangered hedgehogs
Gorne Wood is home to gnarly oaks, field maples and even elms.
Gorne Wood is home to gnarly oaks, field maples and even elms. Photograph: Daniel Saunders  (Fotos hier nicht sichtbar, Anmerkung.)

Damien Gayle

Sat 28 Jan 2023 11.00 GMT
Last modified on Sat 28 Jan 2023 11.21 GMT

Schools had cake sales and staged protests, supporters did sponsored bike rides and walks, musicians held fundraising concerts, and a theatre group wove the story into a performance piece. Children even sent in their pocket money.

And on Friday, they saw the results when the residents of Brockley, south-east London, proudly announced they had won a race against time to raise the £100,000 to buy Gorne Wood, the closest surviving patch of ancient woodland to the City of London, from developers.

Tucked between a row of back gardens and the railway line to London Bridge, the three-acre wood is a rare surviving fragment of the Great North Wood, a forest that once spanned the highground between Deptford and Selhurst.
Many animals live in Gorne Wood, including sparrow hawks, owls and woodpeckers.
Many animals live in Gorne Wood, including sparrow hawks, owls and woodpeckers. Photograph: Daniel Saunders

Over hundreds of years, gnarly oaks, field maples and even elms have grown there, providing a sheltered habitat for slow worms and endangered hedgehogs, and nesting sites for sparrowhawks, owls and woodpeckers.

The land was declared a public park 100 years ago to thank Brockley scouts for patrolling nearby railway bridges during the first world war. But in the 1980s it was sold by railway administrators, and in 2004 the scouts were evicted from their hut.

Neglected, the site fell into disrepair, attracting flytippers, hard drug users, runaways and sex workers. Fears for its future were such that the Campaign to Protect Rural England named it on its top 10 green spaces in London that needed rescuing.

In 2021, community campaigners led by the Fourth Reserve Foundation, which manages a nature reserve backing on to the same section of railway track, launched a campaign to raise the money to buy the land.

They had to move fast, however, as its designation as an asset of community value only had months left before it was due to expire and the site was potentially lost to the community for ever.
In 2020, the community successfully applied for it to be designated ‘ancient woodland’.
In 2020, the community successfully applied for it to be designated ‘ancient woodland’. Photograph: Daniel Saunders

Anna-Maria Cahalane, who lives close by, had first begun looking at the site with her neighbours in 2017, after they noticed damage at its edges was getting worse. They contacted the landowner. “We basically got told it was none of our business,” she said. “And that triggered a lot of concerns about the land itself.”

As they researched the wood, they discovered it was a metropolitan site of importance for nature conservation, and they commissioned ecological surveys to establish its value.

After an application to the council, Gorne Wood was designated as an asset of community value, preventing its owner from selling it on without giving the community first dibs.

Then, in 2020, the community successfully applied for it to be designated as “ancient woodland”, meaning it has been continuously wooded for 400 years.

“We were able to look at the maps from 1600 onwards to see how the area had developed in terms of housing, but how this little patch of the Great North Wood, the trees on it, remained all the way through,” Cahalane said.



“Even through the bombings of the second world war, when the scout hut was bombed and all the houses were bombed, the trees survived. The more we learned about the site, the more special it became.”
The community launched a campaign to raise the money to buy Gorne Wood after Lewisham council said it couldn’t afford to buy it.
The community launched a campaign to raise the money to buy Gorne Wood after Lewisham council said it couldn’t afford to buy it. Photograph: Daniel Saunders

The additional designations made it ever harder for the owner to develop the land. But when the community approached Lewisham council to ask if it would buy the land, the council said it could not afford it. Meanwhile, the clock was ticking on its asset of community value designation, which expire after just five years.

So the community launched a campaign to raise the money to buy Gorne Wood themselves. Under the terms of its original designation, they had until the end of this month to raise the cash. As of Friday, they had raised £114,000, Calahane said.
Campers setting up tents on Dartmoor.
Dartmoor park launches attempt to appeal against wild camping ruling
Read more

The struggle is not quite over, however. Lewisham council has agreed to make the CPO on the community’s behalf, but the process is complex and could take up to two years. Until then, the people of Brockley may have to watch Gorne Wood continue to be used as a dumping ground. On 31 January, the owner of the site is appealing against a council order to clean it up and make it safe.

“It shouldn’t be allowed to happen,” Calahane said. “The process should be much, much easier for councils, and for communities, to bring land back into community hands where it can be looked after. It’s a climate emergency. And it’s crazy that these situations should still be here.”
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